Das Ende der Gratismentalität?

6. Mai 2013, 11:25 Uhr

Unschwer zu erkennen, dass mein letzter Blogbeitrag über Facebooks Premium-Nachrichten nur ein April-Scherz war. Allerdings ein gar nicht so abwegiger, wie sich an Facebooks Bezahlschranken-Experiment für Nachrichten an „Nicht-Freunde“ zeigt. Es muss eben Geld in die Kassen kommen. Dass eine Finanzierung beim Handel mit immateriellen Gütern ausschließlich über Werbung schwierig ist, zeigt sich momentan am Spendenaufruf von netzpolitik.org . Wo es weder Werbung noch Bezahlschranken gibt, da kann es schnell ganz düster werden – so wie im Fall des Google Readers, der in Kürze abgeschaltet wird. Das Ende von Freemium ist das meines Erachtens noch nicht, aber dass „kostenlos“ seine Schwächen hat, wird immer mehr Nutzern immer deutlicher.


Premium-Nachrichtenfunktion: Facebook geht gegen LRKS vor

1. April 2013, 09:00 Uhr

Es kommt nicht alle Tage vor, dass Facebook auf die Bedürfnisse seiner Nutzer eingeht, doch die Einführung des „Premium Message Service“ (PMS) überrascht wenig, schließlich handelt es sich um ein Win-Win-Geschäft. Facebook profitiert von zusätzlichen Einnahmen und die Nutzer von relevanten Nachrichten. Da der PMS in Kürze auch FB-Seiten zur Verfügung stehen wird, ist der Dienst auch für Kultureinrichtungen interessant.


15 von 140 Theater-Websites für mobile Geräte optimiert

14. Januar 2013, 09:00 Uhr

„Mobile“ war letztes Jahr schon eines der Megathemen im Marketing und wird das die nächsten Jahre auch bleiben. Das bedeutet für Unternehmen und für Kultureinrichtungen gleichermaßen, dass sie sich besser früher als später diesem Thema annehmen sollten. Die erste Aufgabe heißt entsprechend: die eigene Website für mobile Endgeräte optimieren. Zum Jahreswechsel 2012/2013 haben das von 140 untersuchten Theatern in Deutschland 15 schon getan (und eine mobile Website, eine Web-App oder eine responsive Website entwickelt).


Theatercamp: Social Media is not everything

9. November 2012, 09:00 Uhr

Am 11.11. findet in Hamburg das Theatercamp statt. Mitorganisatorin Karin Janner sagt, es gehe um Theater und das Social Web. Das ist gut, denn das volle Potenzial von Social Media wird noch immer nicht genutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage: was hat sich in den letzten ein, zwei Jahren eigentlich groß im Social Web verändert? Gibt es nichts Spannenderes?


Trends und Meme aufgreifen!

1. Oktober 2012, 09:00 Uhr

Die Anzahl an Fans und Followern ist bekanntlich nicht alles, aber sie ist auch nicht nichts. Selbst jene Social Media Experten, die immer sagen, dass es das Ziel sein muss, mehr Interaktionen und Leads zu generieren, fangen an zu sabbern, wenn sie die Liste der 20 Unternehmen/Marken mit den meisten Fans bei Facebook sehen. Und für Chefs sind quantitative Ziele sowieso die wichtigsten. Generelle Tipps wie man Fans und Follower gewinnt und das Engagement steigert, kann man sich ergoogeln. Doch Social Media schön, brav und artig machen, reicht oft nicht, um die Reichweite zu steigern. Um sich von der Masse abzuheben, sollten Unternehmen, Organisationen und Kultureinrichtungen deshalb eine kreative Schippe drauf legen und Meme und Trends aufgreifen. And Boom Goes the Dynamite!