Archiv für Juli 2011

Das Konzert der Zukunft ähnelt dem der Gegenwart. Oder auch nicht.

28. Juli 2011

Auf dem dacapo-Blog der Duisburger Philharmoniker wird als Thema der Blogparade die Frage aufgeworfen, wie das Konzert der Zukunft (in fünf Jahren) aussieht. Meine Einschätzung: „Nicht viel anders!“ Allein schon deshalb, weil im Orchesterbetrieb fünf Jahre nicht viel sind. Immerhin: Es wird zu einem Kunstformenpluralismus kommen. Und um das Konzert herum wird sich einiges ändern. Die Frage ist allerdings, ob Orchester diese Entwicklungen mitgehen können und wollen.

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App vs. mobile Website vs. nichts von beidem

22. Juli 2011

So allgegenwärtig das Wort „App“ ist, könnte man leicht auf die Idee kommen, dass man auch als Kultureinrichtung unbedingt eine braucht. Zumindest, wenn man cool sein will. Doch bevor man sich eine App programmieren lässt, sollte man sich überlegen, was damit erreicht werden soll. Und vor allem sollte man sich fragen, ob es nicht schlauer wäre, sich erstmal eine mobile Website zuzulegen oder zumindest die eigene Website für Smartphones und Tablets zu optimieren. Auch wenn das nicht so cool klingt.

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QR-Codes: das Warten auf den Durchbruch

13. Juli 2011

Die Maus ist das erste Nagetier, das uns die Welt erklärt – seit einiger Zeit auch im Internet. Zum 40-jährigen Jubiläum hängen jetzt vielerorts Plakate, die mit einem QR-Code versehen sind. Ganz davon abgesehen, dass ich bislang erst wenige Kinder gesehen habe, die QR-Codes scannen, scheint der große QR-Code-Boom, bislang auf Kundenseite auszubleiben. Schade, denn QR-Codes haben einiges zu bieten…

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Hochkultur: Lob der intellektuellen Tiefe

8. Juli 2011

„Hoch die Hochkultur! Und nieder mit ihren Verächtern“, heißt es in der neuen ZEIT, in der Jens Jessen die Hochkultur abfeiert. Was an ihr allerdings so viel besser und warum sie so viel förderungswürdiger ist als ihr vermeintliches Gegenstück, die Populärkultur, bleibt letztlich offen. Jessen schreibt viel Richtiges und doch bezieht sich seine Lobhudelei vor allem auf Schauspiel, Oper, die klassische Musik und Literatur – am Rande auch auf die Bildende Kunst. Als ob Filme und andere Kunstsparten nicht auch „hochkulturell“ sein könnten. Nieder mit der Spartendenkwei

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Kultur im Dialog III: Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb!

4. Juli 2011

Was Freiburg und Potsdam schon haben, möchte jetzt auch Stuttgart: ein Kulturkonzept. Und weil Monologe hierzulande seit Stuttgart 21 out sind, setzt man nun auf Dialog. Die Auftaktveranstaltung am 2. Juli hieß folgerichtig „Kultur im Dialog“ und wurde von den Vertretern sämtlicher Stuttgarter Kultureinrichtungen vor allem zum Kuscheln genutzt. Es ging ja auch nicht um Geld.

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