Dieser Blog begleitet meine Masterarbeit „Netze nutzen. Relationship-Marketing für Museen off- und online“, die ich im Studiengang „Kulturwissenschaft und Kulturmanagement“ an der PH Ludwigsburg schreibe. Los geht’s im April, Abgabe ist am 1. September.
Warum ich einen masterarbeitsbegleitenden Blog führe?
Das ist meines Erachtens die falsche Frage. Die richtige Frage ist: Warum sollte ich keinen Blog führen? Schließlich werde ich in die Masterarbeit viel Zeit und Denkvermögen investieren, gleichzeitig ist die Chance mit ihr Geld zu verdienen sehr gering. Ohnehin bin ich ein Fan des Open-Source-Gedankens und denke, dass die Erkenntnisse, die an einer öffentlichen Hochschule entstehen auch der Öffentlichkeit zugänglich sein sollten. In diesem Sinne werde ich in unregelmäßigen Abständen Auszüge aus meiner Arbeit in diesem Blog veröffentlichen, die komplette Masterarbeit wird spätestens am 1. September 1. Oktober zum kostenlosen Download bereitstehen. Ganz nebenbei dient dieser Blog auch als Wissensspeicher für mich und für mein Self-Marketing… auch der Altruismus hat eben seine Grenzen ![]()
Was ist der Gegenstand der Arbeit?
In der Arbeit wird das Relationship Marketing mit Erkenntnissen aus der sozialwissenschaftlichen Netzwerkanalyse kombiniert.
Relationship Marketing für Museen hat die Besucherakquisition, -bindung und -rückgewinnung zum Ziel. Im Mittelpunkt der dazugehörigen Marketingstrategie steht der Dialog, der offline wie online geführt werden kann. Innerhalb der Netzwerkforschung ist für die Arbeit insbesondere die Analyse von sozialen Beziehungsnetzwerken relevant.
Im Gegensatz zum „klassischen“ Relationship Marketing befasst sich die Arbeit also nicht nur mit der Beziehung zwischen Organisation (bzw. deren Mitarbeitern) und Besuchern, sondern auch mit deren sozialen Netzwerken.
Und was ist das Ziel der Arbeit?
Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung von sozialen Netzwerken für das Museumsmarketing aufzuzeigen und die Erkenntnisse aus der Netzwerkforschung für das Relationship Marketing von Museen verwertbar zu machen. Abschließend soll dargelegt werden, wie Museen ein zeitgemäßes Relationship Marketing in einer zunehmend vernetzten Welt implementieren können.
Zuletzt geändert am 6. September 2010.
