Große Fußballspiele schaue ich gerne live. Wegen der Spannung. Weil man nicht weiß, wie sie ausgehen. Davon leben auch Shows wie „Schlag den Raab“ oder „Wetten dass?!“. Live (bzw. fast live) ist auch gut, wenn ich eine dringliche Frage habe und diese von meinen Fans und Followern sofort beantwortet wird. Das weiß auch Nico Lumma. Und trotzdem übt er Kritik am Echtzeit-Web, der ich mich nur anschließen kann. Auf Kunst und Kultur bezogen stellt sich beispielsweise die Frage, worin der Mehrwert besteht, wenn jemand live aus einer Theateraufführung oder aus dem Museumsbesuch twittert.

Das Problem der Linearität

Ein ganz generelles Problem bei der Beschreibung von Kunst ist, dass sie den räumlichen Gesamteindruck von Werken nur unzureichend wiedergeben kann. Warum, beschreibt Annette Graczyk: „Weil der räumliche Gesamteindruck in die zeitliche Verlaufsform des Textes aufgelöst wird, steht das literarische Gemälde in der Gefahr, das, was das Gemälde dem Blick simultan als verbundenen Zusammenhang eröffnen kann, in eine mehr oder weniger geordnete, letztlich aber aufeinanderfolgende Reihung von Einzelheiten zu übersetzen.“ (S. 269). Dieses Zitat ist zugegebenermaßen aus dem Kontext gerissen, doch ersetzt man „literarisches Gemälde“ durch „Kunstkritik“, beschreibt es das Problem treffend.
Damit einher geht nicht, dass Kunstkritik generell wertlos ist, es bedeutet aber, dass sie nur dann von Wert ist, wenn sie analytisch ist, das Werk innerhalb der Kunstgeschichte einordnet, Bezüge zur Biografie herstellt, Zusammenhänge aufzeigt etc.. Während bei einem Fußballspiel Hintergrundinformationen oder Statistiken nur Zusätze sind, steht die Analyse – und nicht die Beschreibung – bei der Kunstkritik im Mittelpunkt. Für alle, die an der Kunst interessiert sind, bieten demnach „Live Events“ wie „Twittern im Museum“ keinen Mehrwert.

Twitter als Datenmüllhalde?

Ulrike Schmid hat vor einigen Tagen auf ihrem Blog (Update 09/2017: Blog nicht mehr existent) das Orchester der BBC gelobt und fand den Tweet „We’ve arrived at our hotel in Nuremberg after a long, hot coach journey. Time to check work emails and go for a jog then out for dinner (SQ)” gleich in dreifacher Hinsicht gelungen. Beim Profilbild und beim Kürzel bin ich bei ihr, aber beim Inhalt??? Für mich fällt der eindeutig in die Kategorie Spam. Genau wegen solchen Life Tracking Tweets werde ich mit Twitter nicht warm und genau wegen solchen Trivialitäten halten nicht wenige das Social Web für eine überflüssige Ansammlung von Datenmüll. Sicher: Wo Menschen sind, wird getratscht. Und wenn man sich im Social Web bewegt, sollte man auch an Zwischenmenschlichem Interesse zeigen. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob das für Kulturinstitutionen und Kreative der richtige Weg ist – oder ob es nicht besser wäre, sich in Diskussionen als Experte zu profilieren und mit klugen Inhalten zu punkten.

Mehrwert durch Dokumentation

Von „Twittern im Museum“ halte ich nicht viel. Die Limitierung auf 140 Zeichen ist sinnlos, eine Nachhaltigkeit nicht gegeben (in der Twittersuche werden nur Ergebnisse der vergangenen zwei Wochen angezeigt) und die positiven Effekte in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind minimal. Warum nicht stattdessen einen Artikel/Blogpost schreiben, eine Foto-Slideshow Netz stellen oder ein YouTube-Video drehen? Sebastian „Museumsheld“ Hartmann zeigt ein ums andere Mal, wie das geht. Diese Blogposts sind keine analytischen, mehrseitigen Kunstkritiken und folglich bieten auch sie „allen, die an der Kunst interessiert sind“, keinen Mehrwert (um mich einmal selbst zu zitieren). Aber allen, die an der Ausstellung, am Museum oder an beidem interessiert sind, geben sie einen schönen Einblick davon, was einen vor Ort erwartet. Foto-Galerien plus ein paar Sätze zur Ausstellung erfüllen den Zweck. Geschätzter Zeitaufwand: halbe Stunde.
Twittern, (foto)bloggen und vloggen schließen sich natürlich nicht aus. Und so sehe ich – Surprise, Surprise – auch bei „Twittern im Museum“ einen Mehrwert: die Nachberichterstattung. So gibt es zum „Weihnachts-Tweetup“ eine nette Foto-Slideshow (Update: nicht mehr verfügbar) und zum Tweetup in der Münchner Residenz sogar ein Video.

Interaktiver Livestream

So wenig ich von „Live-Tweets“ halte, so viel halte ich von Livestreams. Zugegeben, die Idee eine Pressekonferenz oder eine Theateraufführung live zu streamen, klingt zunächst wie ein kläglicher Versuch, die eigene Veranstaltung zu eventisieren. Auch die Frage, wer sich eine Pressekonferenz vom Kunstmuseum in Pusemuckel live ansieht, ist berechtigt. Doch obwohl das tatsächlich kaum jemand macht, ist Livestreaming eine gute Sache. Denn nicht immer ist es die Masse, die interessant ist. Man sollte niemals den Long Tail vergessen, den Hobbyforscher in Hintertupfingen und den Fachjournalisten in Kleinkleckersdorf.
Um eine handvoll Leute zu erreichen, wäre es übertrieben, mehrere tausend Euro auszugeben, doch dafür besteht kein Grund, denn Livestreams sind mittlerweile einfach und kostenlos einzurichten (z.B. über ustream und in Kürze wohl auch über Google+). Der audiovisuelle Vorteil gegenüber Twitter ist unbestreitbar und begünstigt Interaktionen. Folglich sollte man den Zuschauern beim Livestreamen auch die Möglichkeit geben, sich zu beteiligen. Als positives Beispiel fällt mir der Studieninformationstag am Institut für Kulturmanagement in Ludwigsburg ein, der teilweise live übertragen wurde und bei dem man per Text- und Voice-Chat Fragen stellen konnten.
Das so entstandene Video kann man bis zu einer Länge von 12 Stunden anschließend direkt auf YouTube hochladen (was das Institut für Kulturmanagement leider nicht macht). Dann kann es auch von jenen gefunden werden kann, die die Veranstaltung verpasst oder nichts von ihr gewusst haben. Von den SEO-Vorteilen ganz zu schweigen. Mit diesen „Special Interest“-Livestreams wird man natürlich keine millionenfachen Einschaltquoten erzielen, aber darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, die Zielgruppe zu erreichen.

Last, but not least: Interaktionen in der Kunst

Kunst kann interaktiv sein. Deshalb sollte man beim Kabarettisten Konrad Stöckel auch nicht in der ersten Reihe sitzen :-). Beim Improvisationstheater ist die Beteiligung des Publikums sogar notwendig und in der Bildenden Kunst mitunter gewollt (z.B. bei den One Minute Sculptures von Erwin Wurm). Um mit dem Publikum vor Ort zu interagieren, ist logischerweise keine Technik nötig. Anders hingegen, wenn Personen oder Geschehnisse aus anderen Städten oder Ländern eingebunden werden sollen. Die Theatergruppe Rimini Protokoll zeigt schon seit einigen Jahren sehr erfolgreich wie man beispielsweise News aus anderen Ländern in Echtzeit ins Theater bringt oder ein „interkontinentales Telefonstück“ inszeniert. Und Bochumer Studenten haben 2009 im „Projekt: Mensch 2.0“ die Schauspieler live aus der Aufführung twittern lassen. Neu ist das alles also nicht, aktuell hingegen schon.

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Autor: Axel Kopp

Axel Kopp, Jahrgang 1982, Social Media Manager und Online-Marketing-Berater, ursprünglich Kulturmanager (M.A.) mit Schwerpunkt Online-Marketing

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

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    cogries

    Lieber Axel Kopp,

    danke für Deine Echtzeit-Gedanken, die ich immer sehr gerne und mit Gewinn lese. Zum Thema „Twitter im Museum“ habe ich aber, Du ahnst es, eine grundsätzlich andere Meinung.

    Wir haben bei unseren Tweetups in München (http://socialmediaaustausch.posterous.com/tweetups-erfahrungen-und-erkenntnisse) diverse Konzepte getestet, wie und wo man sinnvollerweise ansetzen kann. Vom „geführten Twittern“ (mit Führung) über das „freie Twittern“ (ohne Führung) bis zum „kombinierten Twittern“ (aus mehreren Museen auf einmal) haben wir mit diversen Ansätzen experimentiert und dabei auch unterschiedliche Museumstypen besucht (Geschichtsmuseum, Technikmuseun, Kunstmuseum). In keinem Fall haben wir einfach Datenmüll produziert, sondern einen verdichteten und sehr intensiven Blick auf den jeweiligen Zusammenhang erlebt. Gerade die Beschränkung auf 140 Zeichen forderte von den Twitterern eine andere und enorme Konzentration auf das Thema, die sich übrigens sogar physisch bemerkbar macht. Die gleichzeitige Weitergabe ausgewählter Gedanken an die Timeline bzw. die Reaktion auf Kommentare und Fragen von externen Mitlesern schafft ein spannenden spannende Dialog mit dem „Draussen“. Das Twittern definiert hier meines Erachtens einfach eine weitere Farbe in den Rezeptions- und Interaktionsmöglichkeiten des Publikums auf einen musealen Kontext. Gerade im vernetzten Tweetup (gleichzeitig aus mehreren Einrichtungen) eröffnet sich ein Besuchs- und Kommunikationserlebnis, für das ich keine Alternative sehe: den Spuren der Expressionisten in der Pinakothek der Moderne nachzugehen, dabei (gleichzeitig) Fragen an das Buchheim-Museum in Feldafing oder die Brücke-Sammlung in Berlin stellen zu können und den Erich Heckel hier und dort mal eben dokumentiert zu bekommen, ist spannend, sehr spannend. Wenn dann in der Timeline auch noch ein (externer) Expressionimusexperte mittwittert, haben wir ein wirkliches Informationserlebnis und einen klaren Mehrwert. Bei den Tweetups geht’s also nicht um den grundsätzlichen Einsatz von Twitter im Museum (das ich aber auch als inspirierende und informierende Meta-Diskussions- und Erlebnis-Ebene schätze), sondern um eine konkrete Veranstaltungsform. Idealerweise, Du beschreibst es ja, produziert das Gemeinschaftserlebnis (resp. der Veranstalter bzw. die Teilnehmer) dann auch noch anderen Content wie Videos, Bilder, etc. Das leibhaftige Twittern ist dann nur eine, wenn auch die tragende, Komponente.
    Blogs find ich klasse. Allerdings haben die wenigsten einen dabei. Und wenn Saschas Lobos Apell nicht fruchtet („macht mehr Blogs!“), – bleibt so was doch eher ein Medium der rezeptiven Nachbetrachtung (für die wenigen blogenden Museumsbesucher). Den Livestream würde ich ebenfalls gern in jedem Museum haben (wir bemühen uns gerade das auch im Haus der Kunst zu bekommen), – ist aber technisch eher aufwendig.
    Ich bin mir auch nicht sicher, ob man diese Formate so alle über einen Kamm scheeren kann, – oder wir hier nicht einfach grundsätzlich verschiedene Instrumente haben, die, sinnvoll genutzt, das Museum optimal in den digitalen Raum verlängern. Facetten einer Plattform eben.

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    Birgit Schmidt-Hurtienne

    Lieber Axel, als bekennender @mukomuc- und @KultUp-Fan kann auch ich dein Fazit »Für alle, die an der Kunst interessiert sind, bieten demnach ›Live Events‹ wie ›Twittern im Museum‹ keinen Mehrwert.« nicht teilen.
    Die Analysen und Erfahrungsberichte, die zu Kultur-Tweetups bereits im Web zu finden sind (und hier leider keine Erwähnung finden 😉 ), sprechen eine deutliche Sprache.

    Aber es gibt noch mehr Aspekte, warum »Twittern im Museum« für mich, die ich an der Kunst interessiert bin, ganz persönlich einen sehr hohen Mehrwert hat:
    1. Es macht Spaß!!!
    2. Ich lerne vor Ort und gleichzeitig virtuell Gleichgesinnte kennen, mit denen ich mich austauschen kann, auch über das Event hinaus (Community-Building).
    3. Kultur-Tweetups bieten einen Blick hinter die Kulissen, den ich sonst (bei normalen Führungen) nicht bekomme.
    4. Wenn ich nicht vor Ort sein kann, habe ich dennoch die Möglichkeit teilzunehmen und kann fragen und mitdiskutieren

    Ich könnte noch viel mehr aufzählen, warum diese »Kulturnahrung in der Mittagspause« für mich einen großen Mehrwert hat. Ich hoffe daher sehr, dass sich dieses neue Führungsformat noch weiter verbreiten wird. Nicht nur als zusätzliches Angebot für eingefleischte Kulturfans, sondern auch für die, die es noch werden wollen und via Kultur-Tweetups mal in Einrichtungen »hineingeraten«, in die sie ohne diesen Anlass vielleicht nicht einfach so hineinspazieren würden.

    Und erlaube mir auch noch eine Anmerkung zu den von dir erwähnten »Datenmüll«-Tweets vom BBC Symphony Orchestra (aus dem Kontext gerissen, vermittelt dieser Aufhänger-Tweet übrigens ein völlig falsches Bild von Ulrikes differenziertem Beitrag):
    Auch diese Art der Berichterstattung hat für mich als Orchesterkennerin und -liebhaberin einen Mehrwert. Ich kann dem Menschen, der gerade noch im Jogginganzug seine Runden in einer fremden Stadt dreht, bevor er wenig später im Frack auf der Bühne wieder Bestandteil einer homogenen, künstlerischen Einheit wird, »Guten Appetit« oder »Toi, toi, toi für’s Konzert« wünschen. Und diese Nachricht erreicht ihn auch noch zur rechten Zeit. Er könnte sich sogar noch bedanken bei mir. Banal? Vielleicht. Für mich ist das eine schöne Ergänzung zu Tour-Berichterstattungen via Blog, die es ja erfreulicherweise auch hierzulande bereits gibt. Wobei der Twitter-Mehrwert aus meiner Sicht eindeutig in der Möglichkeit der Echtzeit-Kommunikation liegt.

    Ich kann deine Twitter-Aversion aber durchaus verstehen, denn anfangs konnte ich damit auch wenig bis gar nix anfangen. Bis mich der wunderbare #operaplot-Wettbewerb der kanadischen Muskjournalistin Marcia Adair in den Bann gezogen hat. Operninhalte in 140 Zeichen zusammenfassen: Das erfordert schon einigen Gehirnschmalz. Was dabei rauskam, war spannend zu beobachten, weil es geistreich war und Spaß gemacht hat. Und das ist für mich mit der wichtigste Punkt: Kultur(vermittlung) via Twitter kann sehr viel Spaß machen. Warum sollte man das als Kultureinrichtung nicht intelligent für sich nutzen?

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    Hagen

    Puh, an dieser Diskussion merkt man mal wieder, wie unterschiedlich der Gebrauch von Social Web Tools empfunden und gelebt wird.

    Erstmal muss ich Axel beipflichten, dass Tweetups zwar für die Teinehmenden eine Mehrwert darstellen mögen (Get-Together, das Erlebte verbalisieren), nicht aber zwangsläufig für den Rezipienten, der gerade im Bürö oder in der U-Bahn sitzt. Zumindest ich habe beim Verfolgen solcher Aktionen immer recht schnell das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden. Manchmal möchte ich einfach antworten: macht doch eure Smartphones aus und genießt den Museumsbesuch (oder das schöne Wetter)!

    Dasselbe Problem habe ich auch mit den meisten Transmedia-Stories, die aus Sicht der Ausführenden wahnsinnig spannend und ausgefuchst sind, während bei den über verschiedene Kanäle verteilten Rezipienten mehr oder weniger banale Informations-Schnipsel ankommen.

    Aber damit wir uns nicht falsch verstehen: ich LIEBE Twitter! Und hier muss ich Axel widersprechen: Livestreams sind keine Alternative zu Twitter, sondern etwas ganz anderes – viel ausführlicher, nachhaltiger und ohne Zweifel ein wichtiges Instrument. Twitter hingegen ist – richtig angewandt – ein unschlagbares Instrument der täglichen Informationsbeschaffung und -filterung. So werde ich beispielsweise auf viele Livestreams durch Twitter überhaupt erst aufmerksam. Genauso wie auf diesen Blogpost 🙂

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    Axel Kopp

    Erstmal vielen herzlichen Dank euch dreien für die Kommentare! Der Reihe nach:

    @cogries: Ich finde deine Replik gut, dennoch überzeugt mich das Konzept „Twittern im Museum“ nicht. Wie Hagen auch schreibt, mögen die Tweetups für die Teilnehmenden einen Mehrwert bieten, aber für „die da Draußen“? Es würde mich ja interessieren, wie viele Reaktionen es von externen Twitterern bei den bisherigen Tweetups gab (gute Freunde bitte vorher abziehen!).
    Bestreiten möchte ich nicht, dass es sich beim Vergleich zwischen Twitter, Blog und Video um „grundsätzlich verschiedene Instrumente“ handelt. Meiner Meinung nach ist Twitter allerdings kein besonders gutes Instrument, um live von einem Museumsbesuch zu berichten.
    Ich gehe davon aus, dass in wenigen Jahren die Mobilfunkverbindungen so schnell sind (durch LTE?), dass es problemlos möglich sein wird, via Smartphone Videos live zu streamen. Einen virtuellen Museumsbesuch, bei dem ich zwischen 10 Livereportern mit unterschiedlichen Bildern und Tönen hin und her switchen kann, fände ich interessant. Dann könnte ich mir auch vorstellen, länger als 5 Minuten dabei zu bleiben. Wobei ein anderes „Problem“ dann noch immer besteht: nur der Besucher bewegt sich, nicht die Museumsobjekte.

    @Birgit: Wenn es Spaß macht, nur zu! Ich möchte euch von den Tweetups ja gar nicht abhalten, nur finde ich sie als Außenstehender nicht besonders spannend/unterhaltsam/bereichernd. Punkt 4 finde ich eher so lala.
    Was die Tweets der BBC Philharmoniker anbelangt: Ich hab mir die Timeline angesehen und finde nicht, dass die anderen Tweets „relevanter“ sind. Solche Tweets können nur echte Philharmonie-Groupies gut finden. 🙂 Auf meinen Tweet an sie gestern Abend haben sie bislang übrigens nicht geantwortet. Gut ist anders…

    @Hagen: Ich hab ca. 70 RSS-Feeds abonniert, die mir täglich weit über 100 News liefern. Allein die „Abarbeitung“ der RSS-Feeds nimmt schon echt viel Zeit in Anspruch. Und alles, was ich wissen will, ist da drin. Über für mich wichtige Themen schreibt immer irgendjemand auch einen Artikel. Das einzige, was ich nicht drin habe, ist Small Talk. Und darauf kann ich bislang gut verzichten. Ich habe aber tatsächlich schon dran gedacht, meinen Urlaub zu nutzen, um Praktikum bei einem „richtigen“ Twitterer zu machen.

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    Hagen

    @Axel
    Ich glaube, ein Twitter-Praktikum hast du nicht nötig 🙂 Es reicht aus meiner Sicht, eine Weile Twitter konsequent zu nutzen, um herauszufinden, ob es einem was bringt. Bei mir ist es halt ein Mix aus Twitter und Blogfeeds. Aber den einzig richtigen Weg gibt natürlich nicht.

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    Ulrike Schmid

    Lieber Axel,

    nicht’s für ungut, aber auf diesen Tweet, den du an die BBC Philharmonics geschickt hast, hätte ich an deren Stelle auch nicht geantwortet. Woher soll der derzeitige Twitterer wissen auf welchen Tweet du dich gerade beziehst. Ein Tweet, der über eine Woche zurückliegt. Wie wär’s mit einer ernsthaften Frage gewesen? Sie haben sowohl auf Hagens als auch auf meine Tweets reagiert.

    Meinen Blogbeitrag hast du nicht verstanden, oder? 😉 Dieser erwähnte Tweet war lediglich Auslöser für meinen Beitrag. Und in diesem Beitrag ging es lang nicht mehr um die Inhalte deren Tweets, sondern ich hatte Möglichkeiten aufgezeigt, wie Kultureinrichtungen Gesicht zeigen und etwas über ihre Arbeit vermitteln könnten.

    Und da du nach der Zahl der aktiv beteiligten Personen bei einem Tweetup gefragt hast. Bei unserem 1. KultUp hatten wir rund 40 an den Bildschirmen dabei.

  7. avatar
    Axel Kopp

    @Ulrike: Nee, nee, nee. Der Tweet der BBC Philharmonics ging gestern um 21:24 Uhr raus. Meinen Tweet habe ich um 22:17 Uhr gesendet. Außerdem kann man sich auf Twitter „Gespräche“ anzeigen lassen. Ein „Don’t be worried. She’s fine!“ hätte es also durchaus sein dürfen. Gut, die Sache will ich jetzt aber auch nicht überbewerten.

    Den Abschnitt „Inhalt“ in deinem Blogpost hab ich mir gerade nochmal durchgelesen und weiß noch immer nicht, ob du das jetzt ironisch gemeint hast oder nicht. Besser auf die Interpunktion achten, meine liebe Ulrike! 😉
    Was den restlichen Inhalt deines Artikels anbelangt, geb ich dir Recht: Gesicht zeigen ist wichtig!

    Rund 40 Mitleser beim Tweetup. Nicht schlecht! Hätte ich tippen müssen, hätte ich wohl eher zu 10 bis 20 tendiert.

  8. Pingback: Videokonferenzen und Abschiede

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