Web-Trends: Lustig sein erlaubt!

In der ZEIT wurden diverse Versicherungen harsch kritisiert, weil diese auf Twitter und Facebook mitunter Triviales von sich geben: „Geschichten von Eichhörnchen, die durch das Anknabbern von Stromleitungen ganze Verkehrsverbünde lahmlegen, von der Autopanne des US-Präsidenten beim letzten Staatsbesuch oder davon, dass Kölsch in New York als Sommerdrink des Jahres gilt“. Sicherlich lässt sich über jeden einzelnen Beitrag/Tweet streiten, aber ist deshalb gleich die gesamte Strategie schlecht? Schließlich raten viele Experten dazu, in sozialen Netzwerken einen Dialog auf Augenhöhe zu führen, nicht nur über sich selbst zu reden und die Nutzer da abzuholen, wo sie sind. Und das heißt unter Umständen: niederschwellige Angebote machen, locker kommunizieren und mitunter einen Link posten, der nichts mit dem eigenen Kerngeschäft zu tun hat. Auch ich befürworte das, allerdings sollte die Mischung stimmen!

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Wer googelt, der findet: Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Kultureinrichtungen

Vor kurzem hat Google mit seinem Panda-Update mal wieder seine Algorithmen geändert und damit mancherorts für Ärger gesorgt. Und was jetzt? Ruhig bleiben. Fiese Folgen hat das Panda-Update fast nur für Linkfarmen und Content-Schleudern. Da die meisten Websites nicht zu dieser Kategorie gehören (die von Kultureinrichtungen schon gar nicht), dürfte der Eingriff – wenn überhaupt – eher positive Folgen haben. Dennoch ist es ein willkommener Anlass, die eigene Website einer Suchmaschinenoptimierung (= Google-Optimierung) zu unterziehen.

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Social Media: Ohne Kreativität und ohne Crossmedia geht’s nicht!

Gestern Abend fand die Montagsrunde statt, bei der Christian de Vries die Opernfestspiele Heidenheim vorgestellt hat. Obwohl das Festival insgesamt sehr gut lief – die Auslastung der sieben Fidelio-Aufführungen lag beispielsweise bei über 97 Prozent (siehe Blog) – ließ Christian durchblicken, dass er sich von den Social Media Aktivitäten zukünftig mehr erhofft. Blog, Facebook und Twitter bedient man ja und trotzdem will man das jüngere Zielpublikum nicht so recht erreichen. Preisfrage: Woran liegt das? Dazu bedarf es sicherlich einer detaillierten Analyse. Aber wenn ich die Blogposts und Facebookeinträge so durchlese habe ich das Gefühl, dass es ein wenig an Kreativität und an crossmedialen Aktionen mangelt, und die Blogger an der Zielgruppe vorbeischreiben.

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App vs. mobile Website vs. nichts von beidem

So allgegenwärtig das Wort „App“ ist, könnte man leicht auf die Idee kommen, dass man auch als Kultureinrichtung unbedingt eine braucht. Zumindest, wenn man cool sein will. Doch bevor man sich eine App programmieren lässt, sollte man sich überlegen, was damit erreicht werden soll. Und vor allem sollte man sich fragen, ob es nicht schlauer wäre, sich erstmal eine mobile Website zuzulegen oder zumindest die eigene Website für Smartphones und Tablets zu optimieren. Auch wenn das nicht so cool klingt.

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