Opernhäuser im Internet: Best Practice Beispiele

Auf Facebook gibt es zwei Seiten mit dem Namen „Sydney Opera House“. Eine Inoffizielle mit knapp 25.000 Fans, null Pinnwandbeiträgen, dafür an die 400 User-Fotos und eine Offizielle mit knapp 4.000 Fans, zahlreichen Pinnwandbeiträgen, YouTube-Videos, Tweeds etc. Damit die Opernhäuser in Deutschland alle Fans erreichen, tun sie gut daran, sich für das Web 2.0 zu interessieren. Einige machen das schon, die Deutsche Oper am Rhein und die Bayerische Staatsoper sogar sehr gut.

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Halbherzig 2.0

Auf der Socialbar hat das Theaterhaus von seinen Erfahrungen mit dem Bloggen berichtet. Das Motto der Web 2.0-Strategie lautet „Spaß, Vertrauen, Mut“. Leider sieht man auf dem Theaterhausblog davon nur wenig. Vielmehr ist der Blog eine Mischung aus Nicht-Wollen (weil man nicht an den Erfolg von Web 2.0 glaubt) und Nicht-Können (weil die personellen Ressourcen fehlen ).

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Der Museumsmensch

Es ist naheliegend, dass es DEN Museumsmensch ebenso wenig gibt wie DEN Deutschen oder DEN Türken. Und da es auch DAS Museum nicht gibt, sondern neun Museumsarten mit gänzlich unterschiedlichen Ausrichtungen und Angeboten (siehe unten), lässt sich der typische Museumsbesucher nur schwerlich charakterisieren. Einige Gemeinsamkeiten gibt es dennoch.

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Masterarbeit: Abzug wegen falsch platzierter Seitenzahl?

Wer am Ludwigsburger Institut für Kulturmanagement eine gute Note für seine Masterarbeit bekommen will, der halte sich besser an die „Regeln zur formalen Gestaltung schriftlicher Arbeiten“, so das Mantra von Prof. Armin Klein. Darin steht jedoch nicht nur sinnvolles, sondern auch sinnloses. Gleichzeitig bietet sie auch ungeahnte Spielräume.

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Best of Anne M. Schüller „ Kunden auf der Flucht?“

Anne M. Schüller widmet sich in ihrem Buch einer „bedrohten Art“: den loyalen Kunden. In erster Linie geht es ihr darum, ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schaffen und den treuen Kunden bei Unternehmen ins Rampenlicht zu rücken. Aspekte des Web 2.0 streift sie nur am Rande. Anhand zahlreicher Beispiele zeigt sie, wie man es machen bzw. nicht machen sollte. Ihre Denkansätze sind prinzipiell gut und richtig, ihre Instrumente wie sich Kundenloyalität herstellen lässt, leider nur selten innovativ und ihre Sprache („Herr, schick Hirn herunter!“, S. 61) wohl nicht jedermanns Sache. Hier ein Best of.

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Best of Frank Huber, Stefanie Reiger und Patrik Kissel „Kunden zu Fans machen“

Eines vorweg: Dieses Buch liest sich fürchterlich. Die Autoren hangeln sich von einem Zitat zum nächsten, stellen nur unzureichende Verbindungen zwischen diesen her, drücken sich unnötig umständlich aus, sind fremdwortsüchtig und sehen auch keine Notwendigkeit, Wörter wie „antezedent“ zu erklären. Die wichtigsten inhaltlichen Erkenntnisse habe ich dennoch im Blogpost zusammengefasst.

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Wer ist wichtiger, Opinion Leaders oder Critical Connectors?

Opinion Leaders sind Multiplikatoren, die Informationen schnell verbreiten können. Doch wer sind die Adressaten? Critical Connectors können Informationen in verschiedene Netzwerke hineintragen. Doch was bringt das? Im Blogpost möchte ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen und zeigen, welche Rollen sowohl Opinion Leaders wie auch Critical Connectors für Kultureinrichtungen spielen.

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Best of Nicholas A. Christakis und James H. Fowler „Connected!: Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist“

Die beiden Autoren geben einen Einblick in die Netzwerkforschung und erklären wie (virtuelle und reale) soziale Netzwerke funktionieren. Um die Bedeutung von Netzwerken herauszuarbeiten, nennen sie eine Vielzahl an Beispielen, die sich keineswegs nur auf die Informationsverbreitung beschränken, sondern auch aufzeigen wie sich Geschlechtskrankheiten, Lachepidemien, Verhaltensweisen etc. in sozialen Netzwerken entwickeln. Letztlich, so meine Meinung, erklären die Autoren mit ihrem Buch wie Kulturen entstehen. Im Blogpost werden die wichtigsten Funktionsweisen und Gesetze von sozialen Netzwerken genannt.

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Videokunst – Zugriffsrechte verleihen bringt mehr als Medien verkaufen! Beitrag zur Blogparade der stARTconference.

Vergangenen Freitag war ich beim Podiumsgespräch „TRICKY Films. Die animierenden Filme der Künstler“ im Galerienhaus Stuttgart, in dem es um die Vermarktung und insbesondere um die Problematik der kommerziellen Distribution von Medien-, Video- und Filmkunst ging. Ausgehend von dieser sehr anregenden Diskussion, möchte ich nachfolgend die Schwierigkeiten kurz erläutern und anschließend ein Geschäftsmodell skizzieren, das eine Lösung sein könnte.

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