Best of Nicholas A. Christakis und James H. Fowler „Connected!: Die Macht sozialer Netzwerke und warum Glück ansteckend ist“

Die beiden Autoren geben einen Einblick in die Netzwerkforschung und erklären wie (virtuelle und reale) soziale Netzwerke funktionieren. Um die Bedeutung von Netzwerken herauszuarbeiten, nennen sie eine Vielzahl an Beispielen, die sich keineswegs nur auf die Informationsverbreitung beschränken, sondern auch aufzeigen wie sich Geschlechtskrankheiten, Lachepidemien, Verhaltensweisen etc. in sozialen Netzwerken entwickeln. Letztlich, so meine Meinung, erklären die Autoren mit ihrem Buch wie Kulturen entstehen. Im Blogpost werden die wichtigsten Funktionsweisen und Gesetze von sozialen Netzwerken genannt.

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Videokunst – Zugriffsrechte verleihen bringt mehr als Medien verkaufen! Beitrag zur Blogparade der stARTconference.

Vergangenen Freitag war ich beim Podiumsgespräch „TRICKY Films. Die animierenden Filme der Künstler“ im Galerienhaus Stuttgart, in dem es um die Vermarktung und insbesondere um die Problematik der kommerziellen Distribution von Medien-, Video- und Filmkunst ging. Ausgehend von dieser sehr anregenden Diskussion, möchte ich nachfolgend die Schwierigkeiten kurz erläutern und anschließend ein Geschäftsmodell skizzieren, das eine Lösung sein könnte.

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Kulturmanagement Ludwigsburg: Masterarbeitsthemen 2010

22 Kommilitonen habe ich gefragt worüber sie ihre Masterarbeit schreiben, neun Stück haben es mir gesagt. Schwache Ausbeute, aber ok, früher oder später wird es die Welt eh erfahren. Denn eine Übersicht über alle Magisterarbeiten seit 1993 findet sich auf der Website des Instituts für Kulturmanagement Ludwigsburg. Online abrufbar sind sie leider nicht 🙁

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Was ist Relationship Marketing?

Zunächst ist es das gleiche wie Beziehungsmarketing. Weil das nur wenig weiterhilft, zunächst eine (sehr wissenschaftlich formulierte) Definition von Manfred Bruhn: „Relationship Marketing umfasst sämtliche Maßnahmen der Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle, die der Initiierung, Stabilisierung, Intensivierung und Wiederaufnahme sowie gegebenenfalls der Beendigung von Geschäftsbeziehungen zu den Anspruchsgruppen – insbesondere zu den Kunden – des Unternehmens mit dem Ziel des gegenseitigen Nutzens dienen“ (Bruhn 2009: 10).

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Nicht einfach anfangen!

„Die Zeiten, in denen Unternehmen im Web einfach loskommunizieren und nach dem Motto ‚Trial and Error‘ verfahren können, sind vorbei“, schreibt Dennis Pfeifer von der PR-Agentur Walter Visuelle PR. Aller Voraussicht nach gilt das nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Kultureinrichtungen. Doch wie geht man vor, wenn man im Web (1.0, 2.0…) aktiv werden will? Eine erste Antwort darauf findet sich in einer Hausarbeit von mir.

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Die Lebensführungstypologie von Gunnar Otte – eine Chance für Kultureinrichtungen zur Analyse ihrer Besucherstruktur?

Über Zielgruppen wird im Kulturmanagement viel geredet und häufig wird dabei auf die Sinus-Milieus verwiesen. Dabei ergeben sich für Kultureinrichtungen zwei Hauptprobleme: 1. Man benötigt recht viele Items um sie zu erheben (mind. 40) 2. Die Items sind nicht öffentlich einsehbar. Gunnar Otte hat um die Jahrtausendwende eine „Open Source“-Lebensstiltypologie veröffentlicht, zu der es eine Kurzversion mit nur zehn Items gibt. Leider dürfte die Typologie für die meisten Kultureinrichtungen dennoch uninteressant sein.

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Was ist gute Werbung?

Stellt man diese Frage, so werden viele sagen: „Die Frage ist genauso falsch, wie die nach ‚guter Kunst‘. Die kann man so nicht beantworten.“ Nichtsdestotrotz braucht eine jede Marketingabteilung trotz allem Kriterien, nach denen sie entscheidet, welche Werbung genommen wird und welche eben nicht.

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