Hochkultur: Lob der intellektuellen Tiefe

„Hoch die Hochkultur! Und nieder mit ihren Verächtern“, heißt es in der neuen ZEIT, in der Jens Jessen die Hochkultur abfeiert. Was an ihr allerdings so viel besser und warum sie so viel förderungswürdiger ist als ihr vermeintliches Gegenstück, die Populärkultur, bleibt letztlich offen. Jessen schreibt viel Richtiges und doch bezieht sich seine Lobhudelei vor allem auf Schauspiel, Oper, die klassische Musik und Literatur – am Rande auch auf die Bildende Kunst. Als ob Filme und andere Kunstsparten nicht auch „hochkulturell“ sein könnten. Nieder mit der Spartendenkwei

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Kultur im Dialog III: Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb!

Was Freiburg und Potsdam schon haben, möchte jetzt auch Stuttgart: ein Kulturkonzept. Und weil Monologe hierzulande seit Stuttgart 21 out sind, setzt man nun auf Dialog. Die Auftaktveranstaltung am 2. Juli hieß folgerichtig „Kultur im Dialog“ und wurde von den Vertretern sämtlicher Stuttgarter Kultureinrichtungen vor allem zum Kuscheln genutzt. Es ging ja auch nicht um Geld.

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Wenn es Scheiße stürmt…

Angenommen Sie haben Geburtstag. Der Wetterbericht hat zwar leichten Regen angesagt, aber Sie wollen sich die Laune nicht verderben lassen und gehen mit einem Schirm in der Hand in der Stadt bummeln. Doch plötzlich ziehen tiefbraune Wolken auf und es beginnt Scheiße zu stürmen. Völlig überfordert mit der Situation würden Sie wohl den Schirm zücken – bis der kaputt geht. Und dann???
Ähnlich überrascht war wohl der WWF Deutschland, der zu seinem 50-jähren Bestehen keinen Goldregen erhielt, sondern einen Shitstorm.

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Kulturbetriebe sind auch nur Betriebe

Meine These: In Bezug auf die Arbeitsatmosphäre, das Arbeitsklima, die Arbeitsbelastung und auch die Arbeitsabläufe macht es keinen Unterschied, ob man in einem kommerziellen oder einem nicht-kommerziellen Betrieb arbeitet. Ergo funktionieren Kulturbetriebe wie kommerzielle Unternehmen.

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Gesucht: Community Manager

Nein, ich biete keinen Arbeitsplatz an. Aber wer nach einem zukunftssicheren Job Ausschau hält, dem empfiehlt ZEIT ONLINE, Community Manager zu werden. Denn mittlerweile haben die meisten großen B2C-Unternehmen nicht nur eine Facebook-Seite, sondern auch eine Menge Fans. Auch Museen, Theater und Orchester werden zukünftig Community Manager brauchen. Manche benötigen sie schon heute.

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Macht die Oper dicht, aber spart nicht an der Kultur!

Das Dossier in der letzten Ausgabe der ZEIT stand unter dem Titel „Der Kulturkampf“ und in der Unterzeile wird die Frage aufgeworfen „Müssen Städte wie Flensburg ein Operhaus haben?“. Eine unglückliche Wortwahl, denn „müssen“ tut man im Hinblick auf die Kulturförderung nichts. Die Frage ist vielmehr: Sollten Städte wie Flensburg ein Opernhaus haben? Meine Antwort lautet nein. Das heißt nicht, dass ich für eine Kürzung des Kulturetats bin – aber für eine Umverteilung!

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Macht’s doch einfach wie Wikipedia!

Die stARTconference hat eine Blogparade zum Thema „Crowdsourcing“ ausgerufen. Neu ist das Thema nicht, aber aktuell, denn ihre nächste Konferenz möchte das stART-Team zusammen mit der Community organisieren. Ist Crowdsourcing im Jahr 2010 überhaupt noch möglich? Ein Überblick.

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Vortrag auf der stARTtogether am 1. November: Erfolgreich ins Social Web starten.

In dem ca. 20-minütigen Vortrag geht es um die Frage, wie Kultureinrichtungen erfolgreich ins Social Web starten: Unter welchen Voraussetzungen funktioniert Social Marketing? Wie erstellt man ein Social Media Konzept? Wie misst man Erfolg? etc. Wer sich für den Vortrag und die anschließende Diskussion interessiert, kommt einfach am Montag, den 1. November um 19 Uhr ins Café Brel in Berlin (Eintritt frei).

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