Rund 110 Millionen Besuche verzeichneten jene 4.700  Museen, die für das Jahr 2013 ihre Besuchszahlen beim Institut für Museumsforschung eingereicht haben. Und der Deutsche Bühnenverein spricht von knapp 35 Millionen Theaterbesuchen in der Spielzeit 2012/2013. Zumindest auf YouTube wird über Ausstellungen und Inszenierungen allerdings kaum gesprochen. „Kulturkritik mit Selfie-Stick“ will das ändern. Oder zumindest einen Anfang machen.

Viele Theater pflegen mittlerweile einen eigenen YouTube-Kanal, auf dem sie ihre Trailer online stellen – und das ist auch gut so! Manche geben sogar Videoeinführungen für bestimmte Stücke – und das ist noch besser! Videos über Ausstellungen sind noch nicht so weit verbreitet, doch zumindest große Museen wie das Städel, die Kunstsammlung NRW oder das Deutsche Museum stellen regelmäßig neue Filmchen ins Netz. Sieht man von Ausnahmen wie dem Miniaturwunderland einmal ab, sind die Abonnentenzahlen für YouTube-Verhältnisse allerdings eher gering, d.h. sie liegen meist im dreistelligen Bereich. Entsprechend niedrig sind auch die Abrufzahlen der Videos (meist unter 10.000) und die Anzahl an Kommentaren (meist unter 100). Es fällt schwer, das zu glauben, aber: Die Institutionen sind ihren Besuchern voraus. Denn von letzteren kommt momentan nicht viel.

Warum sich YouTuber nicht mit Kunst und Kultur beschäftigen

Kurz zur Definition von YouTuber (≈Vlogger): Darunter verstehe ich ein bis drei Personen, die einen YouTube-Kanal betreiben und sich in diesem auch zu erkennen geben. Kanäle von Organisationen und Unternehmen gehören entsprechend nicht dazu. Durch sog. Multi-Channel-Netzwerke, die YouTube-Formate entwickeln und professionalisieren, ist die Abgrenzung mitunter jedoch schwierig (Beispiel Shortcuts).

Die fünf Hauptgründe, warum es so wenig Kultur-Vlogger gibt, scheinen mir schnell gefunden:

  1. Die Generation YouTube interessiert sich (noch?) nicht für die „klassische“ Kultur. Einige YouTuber sind zwar schon über 20, ihre Abonnenten aber in der Regel nicht. Und wer geht im prä- bis postpubertären Alter schon gerne ins Theater oder Museum??? #laaaaaaangweilig Entsprechend sind die Themen, denen sich die meisten YouTuber widmen, andere: Comedy, Unterhaltung, Beauty, Fashion, Lifestyle, Musik oder Computerspiele.
  2. Das Kulturpublikum interessiert sich (noch?) nicht für YouTube. Zwar schauen sich auch alte Leute Mid und Best Ager im Web-Videos an, aber im Gegensatz zur „Generation YouTube“ nutzen sie es weder als Fernsehersatz noch als soziales Netzwerk. Oder anders ausgedrückt: Kaum jemand über 20 abonniert sich einen YouTube-Kanal. Es gibt zwar auch YouTuber, die älter sind und auch eine ältere Zielgruppe ansprechen, Naivling Tilo Jung oder Whisky-Kenner Horst Lüning beispielsweise, aber das sind Ausnahmen, die die Regel bestätigen.
  3. Es ist schwierig, über Kunst und Kultur zu sprechen. Man braucht nur mal einen Laien nach seiner Meinung zu einer Ausstellung oder einer Theaterinszenierung fragen. Meist gestaltet sich die Antwort relativ einsilbig: gut/schlecht, interessant/ langweilig. Wenn man auf YouTube öffentlich über Kultur sprechen will, reicht das natürlich nicht aus. Außerdem ist die Blamagegefahr groß, da in der Kunst gemeinhin viel referenziert wird. Erkennt man die Bezüge nicht, outet man sich schnell als Banause.
  4. Das Sprechen über etwas ist selten so interessant, wie die Sache an sich. Oder in den Worten von Steve Martin: „Über Musik zu reden, ist wie über Architektur zu tanzen.“ Folglich muss das Format für sich stehen können, kurz und knackig, informativ und unterhaltsam sein. In Anbetracht dessen, dass es ohnehin schon schwierig ist, über Kunst zu reden (siehe Punkt 3), eine Herkulesaufgabe. Zudem sind die Chancen, mit einem Kulturkanal groß rauszukommen, verschwindend gering – für junge Leute ebenfalls kein Motivationsschub.
  5. Mit schlechten Kritiken macht man sich unbeliebt. Oftmals heißt es ja, man müsse nur sachlich, ruhig und konstruktiv bleiben, aber die letzten 33 Jahre haben mir gezeigt, dass sich niemand gerne kritisieren lässt. Punkt. Aus. Fertig. Wenn in der Vlogo- und Blogosphäre „gerantet“ wird, geht es meist gegen Personen, denen man im echten Leben ohnehin nicht begegnet (beispielsweise Angela Merkel) oder gegen große Unternehmen (beispielsweise Google). Im Kulturbereich läuft man sich hingegen schon mal über den Weg oder wird zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Entsprechende Vorsicht ist also geboten! Als Folge ist normalerweise jeder Schulausflugsbericht eines Drittklässlers spannender als ein Blogpost über eine Kulturveranstaltung, ein Barcamp oder ein Blogger-Event.

Ist Schweigen Gold?

Wenn eine Ausstellung oder eine Inszenierung wirklich schlecht ist, schweigt man dann nicht besser? Einfacher ist das wohl, aber nicht besser. Gleichwohl handhaben das auch gestandene YouTuber wie CommanderKrieger (rund 740.000 Abonnenten) so. Auf dem Videocamp 2014 hat er zugegeben, dass er keine Let’s Plays über Spiele macht, die er mies findet – um es sich nicht mit den Game-Produzenten zu verderben. Gleichzeitig ist es aber genau das, was einen guten Blogger und Vlogger meines Erachtens auszeichnet. Dass er eben kein Blatt vor den Mund nimmt! Immer nur vom Guten zu berichten und das Schlechte unter den Tisch fallen zu lassen, halte ich für den falschen Weg. Langfristig wird man meines Erachtens so weder von seinen Zuschauern noch von den Kulturinstitutionen respektiert.

Warum es mehr Kulturvlogger geben sollte

Statt sich über die schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu beklagen, sollten insbesondere Studenten der Kunstgeschichte, der Theaterwissenschaften und ähnlicher Fächer endlich die Initiative ergreifen und bloggen und vloggen, was das Zeug hält. Wenn jemand primär aus Gründen der Selbstvermarktung vloggt, finde ich das durchaus legitim – zumal ja auch die Internetnutzer etwas davon haben. Was wäre Amazon ohne die Produktbewertungen?!
Wenn Laien oder angehende Experten ihre Meinung öffentlich kundtun, sollte das auch die Kulturinstitutionen freuen – selbst wenn die Kritik übertrieben scharf oder ungerechtfertigt erscheint. Zumindest manchmal habe ich im Theater das Gefühl, dass vor allem für ein Fachpublikum gespielt wird. Gleichzeitig beklagen sich die Häuser darüber, dass weite Teile der Gesellschaft sich überhaupt nicht mehr fürs Theater interessierten. Dabei liegen die Gründe manchmal auf der Hand: Wer kein passionierter Theatergänger ist und beispielsweise am Düsseldorfer Schauspielhaus „Iphigenie auf Tauris“ gesehen hat, wird vermutlich die nächsten fünf Jahre nicht mehr ins Schauspiel gehen. Denn ohne ein Studium der griechischen Mythologie hat man keine Chance, die langweilige und statische Inszenierung zu begreifen. In den „normalen” Kritiken sucht man eine solche Aussage aber vergebens. Im WZ-Feuilleton steht, dass der Theaterabend „Raum für die Sprachgewalt Goethes lässt und damit sicher den Geschmack vieler Zuschauer trifft“ (WZ). Auf RP Online heißt es: „Es ist eine in ihrer Stringenz und Schlichtheit überzeugende Inszenierung, in der Text und Spiel zur Geltung kommen, kein Regieansatz die Aufmerksamkeit an sich reißt.“ Das Publikum hingegen schreibt:

Iphigenie-Duesseldorf

Gästebuch-Eintrag zur Inszenierung „Iphigenie auf Tauris” von Mona Kraushaar

 

Über Kulturkritik mit Selfie-Stick

Mit meinem neuen und gleichzeitig ersten YouTube-Kanal habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, Museumsausstellungen und Theaterinszenierungen ehrlich (!) und subjektiv (!) zu rezensieren. Da es nur ein Hobbyprojekt ist und entsprechend nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte, habe ich mich entschlossen, die Videos als One Shot aufzunehmen und nicht zu schneiden. Gedanken über den Inhalt der Videos mache ich mir vorab natürlich schon, es gibt aber kein fest formuliertes Skript. Einerseits sollen die Videos authentisch wirken, andererseits nicht nur aus Ääähhhhs und Versprechern bestehen. Entsprechend habe ich bei den bisherigen sieben Videos schon immer rund zehn Takes gebraucht, bis die Sache im Kasten war. Das fertige Video lade ich dann direkt bei YouTube hoch, lege den Crossover-Effekt drüber (sieht einfach besser aus 🙂 ), klicke auf „stabilisieren“ und schneide die ersten und die letzten beiden Sekunden weg. Von der Idee („Was will ich sagen?“) über den Dreh bis hin zum Upload und zur Veröffentlichung braucht die Prozedur leider doch etwa drei Stunden. Zukünftig sollen die Videos aber ein wenig kürzer werden – mehr Kritik, weniger Inhaltswiedergabe – und hoffentlich dann auch weniger Zeit fressen. Um sachliche, ruhige und konstruktive Kulturkritik-Kritik wird gebeten! 😉

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Autor: Axel Kopp

Axel Kopp, Jahrgang 1982, Social Media Manager, ursprünglich Kulturmanager (M.A.) mit Schwerpunkt Online-Marketing

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

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    Anke von Heyl

    Lieber Axel,

    ich kann dich nur bestärken. Mach weiter mit dem kleinen knackigen und gerne auch mal miesepetrigen Vlog!
    Danke, dass du auch nochmal die Plattform für mögliche Kultur-Vlogger bereitet hast. Und vor allem hinsichtlich des weit verbreiteten Hypes unter den berühmten „jungen Leuten“ analysiert hast. Die bisherige Nutzung des Formats Video bewegt sich bei den Kulturinstitutionen ja eher im Bereich PR/Image. Und das ist nur bedingt interessant fürs Publikum. Obwohl da schon das ein oder andere Leckerchen darunter ist. Mir gefallen die Filmchen in Legetechnik supergut, die von der Schirn zu diversen Ausstellungen gemacht wurden.
    Aber eine persönliche Note mit einem identifizierten Vlogger – das hat ja ein ganz anderes Potenzial. Ich überlege da auch schon eine ganze Weile, wie man das besser nutzen kann.
    Auf jeden Fall freue ich mich über deine nächsten kritischen Berichte. Zumal du es meist nicht beim „ranten“ belässt, sondern tatsächlich gut hingeschaut hast.
    Viele Grüße von Anke

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    Rouven Kasten

    Sehr sehr geile Idee, die möchte man sofort klauen. Vielleicht mache ich sowas zu den Blogbeiträgen „KulturTipp“ in meinem Blog auch mal. Ein Selfie Stick und eine Kamera sind schon da, genug „ähm`s“ finde ich sicher auch!

    Rouven

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    Angelika

    Lieber Axel,

    einerseits ist es wichtig, dass Kulturinstitutionen auch YouTube (oder andere Video-Plattformen) nutzen, denn eine Kommunikation in Social Media wird hierauf in Zukunft schwer verzichten können. Andererseits stellst du zu Recht die Frage: Wer sind die Rezipienten? Die eigentlichen Hochfrequenz-User von Videoplattformen sind eher (noch) nicht die Zielgruppe von Museen, Theatern & Co. Die tatsächliche „RL-Zielgruppe“ konsumiert hingegen meist eher seltener Inhalte von Videoplattformen.
    Ich sehe mich da selbst als Beispiel, da ich eigentlich die Zielgruppe für Kulturinstitutionen bin – aber kaum deren Video-Angebote konsumiere, außer sie sind z.B. in Facebook eingebunden. Wenn ich dann (etwa via Facebook) Videobeiträge von Kulturinstitutionen sehe – z.B. von der Fondation Beyeler – bin ich dann auch eher überrascht von den niedrigen Views. Einige Videos, die wirklich gut gemacht sind, haben unter 100 Aufrufe bei YouTube. Hier kann ich wiederum die Skepsis der Institutionen verstehen wenn gefragt wird: Wozu sollen wir Zeit und Geld investieren in etwas, das am Ende keinen interessiert? Andererseits ist es aber auch ene Tatsache: In Zukunft wird die Kommunikation über Video immer wichtiger werden – und irgendwann werden auch Kulturinstitutionen hier ihre Zielgruppe erreichen. Gerade wenn Ressourcen knapp sind muss man sich aber selbstkritisch mit der Frage beschäftigen: Wie viel Aufwand ist im Moment gerechtfertigt?
    Studierende und Absolventen der Geisteswissenschaften sind hier in einer anderen Position als Kulturinstitutionen – sie können sich ausprobieren, ohne den Leistungsdruck im Rücken zu haben hohe Klickzahlen und Interaktionsraten vorweisen zu müssen. Wer sich hier mit einem Vlog im Kulturbereich geschickt positionieren kann, wird gefragter Experte sein, wenn die Kulturinstitutionen in ein paar Jahren auch eine entsprechende Nachfrage für Video-Content haben. Meiner Einschätzung nach könnte sich in etwa 3-5 Jahren auch endlich im Kulturbereich eine solche Nachfrage nach Videoinhalten entwickeln und etablieren.

    Viele Grüße
    Angelika

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    Axel Kopp

    @Anke Danke! Für Kulturinstitutionen sind sicherlich auch Kooperationen mit YouTube-Stars (oder solchen, die es werden wollen) interessant. Die Tonhalle hat beispielsweise schon mit Marti „The Clavinover“ Fischer was gemacht: https://youtu.be/oOAD0-DxWG0
    @Rouven Los geht’s!
    @Angelika Ich stimme dir zu! Im Theater sind Technik, Schauspieler und dramaturgisches Know-how vorhanden, weshalb es für sie leichter sein dürfte, coole YouTube-Videos zu machen. Und Museen… vielleicht könnten die ja mit den Theatern kooperieren. Denn nicht nur für Geisteswissenschaftsstudenten wird Selbstvermarktung zunehmend wichtig, sondern auch für Schauspieler.

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    Marlene Hofmann

    Hallo Axel,
    super Idee! Und ich hab mich schon oft gewundert, wieso sich die ganzen Geschichts-, Theater- und Kunststudenten nicht einfach nebenher mit ihrem Hobby beschäftigen und dabei lautstark drüber bloggen / vloggen (neues Wort gelernt!) und sich so schon vorab einen Namen machen in den Kultureinrichtungen, bei denen sie sich später mal bewerben wollen…

    Viele Grüße,
    Marlene

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    Ute Vogel

    Als alte Frau rufe ich Dir zu: Hey, ich habe 16, nein jetzt 17, youtube Kanäle abonniert. 😉
    Ich finde Dein Format sehr großartig und egal ob du bloggst oder vloggst – ich liebe das Haar-in-der-Suppe-suchen und -finden! Danke für diese Erfrischungen!

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    Alexandra

    Lieber Axel !
    Kann dir bezüglich der 5-Punkte nur zu stimmen. Natürlich ist das Unboxing einer Beauty-Box oder eine Schminkanleitung einfacher als die Rezension eines Ausstellungs- oder Theaterbesuches. Weiters kommt dazu, die eigene Hemmschwelle des Filmens, Redens vor einer Kamera und das Ganze auch noch auf Youtube zu stellen, bei manchen etwas höher und bei manchen etwas niedriger ist.
    Ich denke mir auch, dass sich da etwas in den nächsten Jahren etwas tun wird. Anlässlich des #IMT15 habe ich im KHM Tonaufnahmen und auch ein Vine-Video gedreht und einen Youtube-Kanal erstellt. Zu mehr waren wir noch nicht bereit, allerdings möchten wir so knappe Shots in Zukunft ausbauen. Deine Videos sind toll gemacht, gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüße
    Alexandra

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    Christian Spließ

    Ja, sicherlich ist das Kritisieren im Kulturbetrieb so eine Sache. Vor allem, wenn man selbst bei einem Kulturbetrieb angestellt ist, ist das mit dem Kritisieren halt so wie es ist: Man möchte gerne, aber eventuell verärgert man es sich mit dem Kooperationspartner. Stimmt schon. Andererseits: Man muss es als Institution auch aushalten können wenn Besucher mit einer Ausstellung halt nichts anfangen können oder wenn sie als „sehr speziell nur für eine Zielgruppe“ bezeichnet wird. Dann kann man sich wenigstens weiterentwickeln wenn die Kritik fundiert ist.
    Wenn nämlich alle schweigen, dann wird das als „Wir machen doch alles super“ gewertet. Und das kann es dann auch nicht sein.
    Wobei: Über Kultur zu schreiben ist eine Kunst und bisweilen sind die Journalisten in den Redaktionen auch nicht dazu in der Lage, weil sie ebend auch fürchten müssen zur nächsten Premiere nicht eingeladen zu werden oder Privilegien zu verlieren.
    Ad Astra

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    Viola

    Naja, ich habe mit dem Gedanken auch schon gespielt, aber wenn man eben einen Vlog anschaulich gestalten möchte, reicht es nur selten sich einfach vor die Kamera zu setzten u z.B einen Review zu machen.
    Wo liegt das Problem?
    Man darf in bspw. Museen nicht (bzw nur in seltenen Fällen) überhaupt fotografieren – vom Filmen zu Schweigen.
    Hingegen hat man bei Film/Spielen/Musik -Reviews das Problem nicht hat, denn da darf man Anschauungsmaterial zumindest Ausschnitthaft verwenden.

  10. Pingback: Sonntagslektüre: YouTube, Kreativität, Blogparaden und mehr | museums(t)raum

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