Vloggen über Kunst und Kultur

Rund 110 Millionen Besuche verzeichneten jene 4.700 Museen, die für das Jahr 2013 ihre Besuchszahlen beim Institut für Museumsforschung eingereicht haben. Und der Deutsche Bühnenverein spricht von knapp 35 Millionen Theaterbesuchen in der Spielzeit 2012/2013. Zumindest auf YouTube wird über Ausstellungen und Inszenierungen allerdings kaum gesprochen. „Kulturkritik mit Selfie-Stick“ will das ändern. Oder zumindest einen Anfang machen.

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Theater-Homepages, eine Typologie

Theater-Homepages, eine Typologie

Haha, der sagt Homepage! Ja, mache ich, aber ich meine damit auch nicht die komplette Website, sondern tatsächlich nur die Startseite. Im Rahmen der Mini-Studie über mobile Theater-Websites, habe ich Screenshots von den Desktop-Varianten der Theater-Homepages gemacht, die ich nun typologisiere (spät, aber trotzdem lesenswert :-)).

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24 von 143 Theater-Websites für mobile Geräte optimiert

24 von 143 Theater-Websites für mobile Geräte optimiert

Neue Spielzeit, neue Intendanz, neues Corporate Design, neue Website… Hinter den Kulissen werden derzeit einige Internetauftritte überarbeitet. Brandaktuell ist daher diese Mini-Studie, die ich am 18. und 19. Februar 2014 gemacht habe, nicht, aber in weiten Teilen stimmt sie noch. So waren im Frühjahr 24 von 143 deutschen Theater-Websites für mobile Endgeräte optimiert, zwei weitere Theater hatten eine eigenständige App.

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Der papierlose Kulturbetrieb

Der Papierverbrauch pro Kopf lag 2012 in Deutschland bei knapp 250 kg. Auf etwa diesem Niveau liegt er schon seit zehn Jahren und will und will nicht fallen. Ist das papierlose Büro also ein Mythos? Jein, handunterschriebene Verträge und Post-Its wird es noch lange geben, doch der Papierverbrauch wird in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen. Schöne Beispiele, wie man Papier sparen kann, gibt es schon jetzt – auch im Kulturbetrieb.

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Blogger Relations im Kulturbetrieb? Ja, aber…

Gute Kontakte zu Bloggern werden keine Besucherschwemme auslösen und auch nicht die jungen Leute ins Theater oder Museum beamen. Trotzdem sollten Kultureinrichtungen Beziehungen zu Bloggern (Blogger Relations) aufbauen und pflegen. Anders als beispielsweise im Technikbereich, kostet das weder viel Zeit, noch viel Geld. Das hat einen einfachen Grund: es gibt kaum Kulturblogger.

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Das Ende der Gratismentalität?

Unschwer zu erkennen, dass mein letzter Blogbeitrag über Facebooks Premium-Nachrichten nur ein April-Scherz war. Allerdings ein gar nicht so abwegiger, wie sich an Facebooks Bezahlschranken-Experiment für Nachrichten an „Nicht-Freunde“ zeigt. Es muss eben Geld in die Kassen kommen. Dass eine Finanzierung beim Handel mit immateriellen Gütern ausschließlich über Werbung schwierig ist, zeigt sich momentan am Spendenaufruf von netzpolitik.org . Wo es weder Werbung noch Bezahlschranken gibt, da kann es schnell ganz düster werden – so wie im Fall des Google Readers, der in Kürze abgeschaltet wird. Das Ende von Freemium ist das meines Erachtens noch nicht, aber dass „kostenlos“ seine Schwächen hat, wird immer mehr Nutzern immer deutlicher.

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15 von 140 Theater-Websites für mobile Geräte optimiert

„Mobile“ war letztes Jahr schon eines der Megathemen im Marketing und wird das die nächsten Jahre auch bleiben. Das bedeutet für Unternehmen und für Kultureinrichtungen gleichermaßen, dass sie sich besser früher als später diesem Thema annehmen sollten. Die erste Aufgabe heißt entsprechend: die eigene Website für mobile Endgeräte optimieren. Zum Jahreswechsel 2012/2013 haben das von 140 untersuchten Theatern in Deutschland 15 schon getan (und eine mobile Website, eine Web-App oder eine responsive Website entwickelt).

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Theatercamp: Social Media is not everything

Am 11.11. findet in Hamburg das Theatercamp statt. Mitorganisatorin Karin Janner sagt, es gehe um Theater und das Social Web. Das ist gut, denn das volle Potenzial von Social Media wird noch immer nicht genutzt. Gleichzeitig stellt sich die Frage: was hat sich in den letzten ein, zwei Jahren eigentlich groß im Social Web verändert? Gibt es nichts Spannenderes?

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Trends und Meme aufgreifen!

Die Anzahl an Fans und Followern ist bekanntlich nicht alles, aber sie ist auch nicht nichts. Selbst jene Social Media Experten, die immer sagen, dass es das Ziel sein muss, mehr Interaktionen und Leads zu generieren, fangen an zu sabbern, wenn sie die Liste der 20 Unternehmen/Marken mit den meisten Fans bei Facebook sehen. Und für Chefs sind quantitative Ziele sowieso die wichtigsten. Generelle Tipps wie man Fans und Follower gewinnt und das Engagement steigert, kann man sich ergoogeln. Doch Social Media schön, brav und artig machen, reicht oft nicht, um die Reichweite zu steigern. Um sich von der Masse abzuheben, sollten Unternehmen, Organisationen und Kultureinrichtungen deshalb eine kreative Schippe drauf legen und Meme und Trends aufgreifen. And Boom Goes the Dynamite!

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El Greco, die Moderne und das Storytelling

„Vielleicht würden sich mehr Jugendliche statt für die Nyan-Cat für El Greco interessieren, wenn sie wüssten, was der Mann für ein Freak war“, schreibt Dieter Nuhr (oder sein Ghostwriter). Der These stimme ich zu, würde sogar noch weiter gehen und „Jugendliche“ durch „Leute“ ersetzen. Doch wer bringt denen den El Greco näher? Und wie? Das Museum Kunstpalast hat sich die Beantwortung diese Fragen gespart und stattdessen das Womit beantwortet: mit Social und Cross Media. Das ist schade, denn mit Markus Kottmann hat man nicht nur einen El Greco Besessenen, sondern auch einen Storyteller allererster Kajüte.

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